Teambuilding im Sport: So stärken Sie den Mannschaftsgeist
Sportpsychologe und Teamcoach Markus Flemming im Interview
Der Zusammenhalt spielt in jedem Team eine entscheidende Rolle, denn er hat einen großen Einfluss auf die Motivation und damit auch auf den Erfolg der Mannschaft. Sportpsychologe und Mannschaftscoach Markus Flemming verrät im Interview, warum Teamgeist so wichtig ist und was hilft, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Im Anschluss geben wir Ihnen drei effektive Teambuilding-Spiele für Ihre Sportmannschaft an die Hand.
Inhalt:
- Wodurch zeichnet sich ein guter Teamgeist im Sport aus?
- Praxis-Tipps vom Experten: Kommunikation als Erfolgsfaktor für das Teambuilding im Sport
- Der Experte: Markus Flemming
- Bedeutung des Teambuildings für Sportmannschaften
- Die Rolle des Trainers beim Teambuilding im Sport
- Die Rolle der Teammitglieder
- Geeignete Maßnahmen zum Teambuilding im Sport
- Motivation im Sport fördern
- 3 Teambuilding-Spiele für Sportmannschaften
- Teambuilding im Sport beginnt bei der Kleidung
Wodurch zeichnet sich ein guter Teamgeist im Sport aus?
Viele Sportarten funktionieren nur in einem eingespielten Team: ob Volleyball-, e-Sports oder Fußball-Teams. Denn neben guter Technik, Strategie und Fitness ist beim Mannschaftssport immer das Zusammenspiel der einzelnen Mitglieder gefragt. Es entscheidet nicht nur über Sieg und Niederlage, sondern auch über den Spaß am Sport.
Damit eine Mannschaft gut funktioniert, müssen verschiedene Aspekte im Team vorhanden sein. In der Fachliteratur haben sich mit dieser Thematik unter anderem der Sportpsychologe Lothar Linz und der ehemalige Coach der Volleyball-Nationalmannschaft Joop Alberda befasst. Im Folgenden erklären wir Ihnen, was aus ihrer Sicht ein motiviertes und effektiv zusammenarbeitendes Team ausmacht. Weiter unten kommt Experte Markus Flemming zu Wort.
Gruppenregeln nach Lothar Linz
Der Sportpsychologe und Coach Lothar Linz fasst in seinem Buch „Erfolgreiches Teamcoaching“ (Hrsg.: Meyer & Meyer Verlag) die wichtigsten Regeln in einem erfolgreichen Team zusammen:
- „Recht auf Zugehörigkeit“: Jeder Spieler und jede Spielerin hat das (unausgesprochene) Recht, Teil des Teams zu sein und in alle Belange der Mannschaft eingebunden zu werden.
- „Recht auf Vorrang“: Der Trainer muss spezifische Rollen (zum Beispiel aufgrund des höheren Alters oder der längeren Zugehörigkeit zum Verein) akzeptieren und sollte nicht krampfhaft versuchen, alle Spieler gleich zu behandeln.
- „Ausgleich von Geben und Nehmen“: Das hohe Engagement eines Spielers oder einer Spielerin sollte auch als solches Wertschätzung finden.
- „Die Gruppe ist wichtiger als das einzelne Mitglied“: Für jedes Team sind ein gemeinsames Ziel und klare Regeln für die Zusammenarbeit wichtig. Dazu zählen zum Beispiel Pünktlichkeit oder die Kleiderordnung am Spieltag.
- „Jeder beeinflusst jeden“: Dem Team muss klar sein, dass jeder Einzelne zum Erfolg oder Misserfolg der Mannschaft beiträgt – ob durch einen großen Fehler oder eine hervorragende Leistung.
- „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile“: Für Mannschaften im Sport ist ein gestärkter Teamgeist unerlässlich. Hält ein Team nicht zusammen oder bilden sich Grüppchen, schwächt das die Leistungsfähigkeit.
- Gruppenspezifische Werte: Es ist wichtig, dass sich alle Teammitglieder mit den Werten und Zielen der Mannschaft identifizieren können und mit diesen einverstanden sind.
Wenn alle Mitglieder der Mannschaft diese Regeln verinnerlicht haben, können sich Zusammenhalt und Motivation im Team entwickeln. Zusätzlich braucht eine Mannschaft nach Lothar Linz immer eine gute Führungsperson, die die Richtung der Gruppe vorgibt. Denn ohne Führung sei es einem Team nicht möglich, die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Wichtig ist deshalb, dass der Trainer seine Führungsposition wahrnimmt, indem er Entscheidungen trifft, Verantwortung übernimmt und das Teambuilding in der Sportmannschaft vorantreibt.
Teambuilding-Pyramide nach Joop Alberda
Auch der ehemalige niederländische Volleyball-Nationaltrainer Joop Alberda hat sich mit Teams und den Prinzipien des Teambuildings im Sport befasst. Er erklärt sie anhand einer Pyramide: An der Spitze steht die Kommunikation, die vom Trainer ausgehen muss. Er ist außerdem für die Führung und das Treffen von Entscheidungen verantwortlich und übernimmt die Hauptverantwortung für das Team. Daneben sind laut Alberda sowohl das gemeinsame Erarbeiten von Regeln, Zielen und Strategien sowie die Identifikation aller Spieler mit diesen wichtig, um die Mannschaft langfristig zu motivieren.
Wie die Teambuilding-Pyramide genau aufgebaut ist, welche weiteren Aspekte nach Alberda für einen starken Teamgeist im Sport wichtig sind und wie die Bereiche aufeinander aufbauen, können Sie der nachfolgenden Infografik entnehmen.
Praxis-Tipps vom Experten: Kommunikation als Erfolgsfaktor für das Teambuilding im Sport
Alle Teammitglieder müssen sich jederzeit aufeinander verlassen können. Deshalb ist es für Trainer im Mannschaftssport besonders wichtig, gezieltes Teambuilding zu betreiben. Sportpsychologe und Mannschaftscoach Markus Flemming verrät uns im Interview, worauf es dabei ankommt – und welche Möglichkeiten es für den Trainer und die Mitglieder der Mannschaft gibt, um eine motivierte Mannschaft mit starkem Zusammengehörigkeitsgefühl aufzubauen.
Der Experte: Markus Flemming
Als selbstständiger Psychologe hat sich Markus Flemming auf Sportpsychologie, mentales Training, Teambuilding und Misserfolgsbewältigung spezialisiert. Seit 2005 ist er freiberuflich als sportpsychologischer Betreuer von Hochleistungssportlern tätig. Er hat seitdem unter anderem die Deutsche Basketball-Nationalmannschaft, die Deutsche Bogenschützen-Nationalmannschaft, die ehemals Deutschen Meister im Eishockey „Eisbären Berlin“ sowie einzelne Spitzensportler gecoacht.
Bedeutung des Teambuildings für Sportmannschaften
Für jede Mannschaft im Sport sind gezielte Teambuilding-Maßnahmen sinnvoll. Vor allem zu Beginn der Saison und vor den Höhepunkten innerhalb der Saison ist es wichtig, das Team zusammenzubringen und miteinander zu sprechen, erklärt Sportpsychologe Markus Flemming:
„Es hilft allen Spielern enorm, vor allem zu Beginn der neuen Saison, sich bewusst Zeit zu nehmen und in einer gemeinsamen Runde kennenzulernen, miteinander zu kommunizieren und gemeinsame Regeln und Ziele zu vereinbaren. Gibt es einen neuen Trainer, sollte er sich unbedingt dem Team vorstellen und Interesse an seiner Mannschaft zeigen. Bei der Gelegenheit können sich die Teammitglieder austauschen und sich auch über die Stärken und Schwächen des Einzelnen bewusst werden.“
Dafür kann das Team eine Gruppenaktivität ausüben, zum Beispiel einen Klettergarten besuchen oder ein gemeinsames Wochenende beim Wandern verbringen. Aber auch wenn die finanziellen Mittel für ein solches Teamevent nicht zur Verfügung stehen, sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen, um zum Gespräch zusammenzukommen, empfiehlt der Experte:
Die Rolle des Trainers beim Teambuilding im Sport
Der Trainer muss dabei eine Führungsperson für sein Team sein, ähnlich wie eine Führungskraft in einem Unternehmen. Dabei sollte er immer versuchen, alle Teammitglieder in den Prozess miteinzubeziehen, erklärt Markus Flemming:
„Neben der Führungsrolle muss der Trainer in so einem Moment auch moderieren können, auf alle Mannschaftsmitglieder eingehen und so Vertrauen – auch zwischen den Spielern – aufbauen. Denn nur wo Vertrauen ist, entsteht auch Selbstvertrauen. Nur so kann es ein Trainer außerdem schaffen, dass auch in Zeiten, wenn es mal nicht so gut läuft, alle weiterhin an einem Strang ziehen und sich jeder auf den anderen verlassen kann.“
Regelmäßige Kommunikation, um den Teamgeist zu stärken
Die Kommunikation, vor allem zwischen Trainer und Teammitgliedern, sollte laut Markus Flemming aber nicht nur zu Beginn, sondern regelmäßig erfolgen:
„Ein guter Trainer sucht immer wieder die Kommunikation mit den Spielern und erkundigt sich zum Beispiel auch, wie es ihren Familienmitgliedern geht oder welche anderen Interessen sie neben dem Sport haben. Dabei ist das ehrliche und aufrichtige Interesse des Trainers essenziell. Wenn sich ein Trainer wirklich mit seiner Mannschaft beschäftigt, zeigt das echte Wertschätzung. Nur so kann auch wahres Vertrauen und ‚Commitment‘ bei den einzelnen Mitgliedern entstehen.“
Probleme erkennen und handeln
Probleme können bei jeder Mannschaft auftreten, egal ob in einer Hobbysportmannschaft oder im Leistungssport. Das sei auch ganz normal, erklärt Markus Flemming:
„Es wäre ja gelogen, dass in jeder Mannschaft alle die besten Freunde sind. Denn jeder ist schließlich individuell und auch als Trainer kann man niemanden in den Kopf gucken und weiß genau, was bei dem Einzelnen gerade wirklich los ist. Der Punkt ist aber, dass man es schafft, die einzelnen Persönlichkeiten zum Mitarbeiten zu gewinnen, und sie fest in den langfristigen Prozess des Teambuildings integriert. Auch Reibung kann bei diesem Prozess von Vorteil sein, denn auch sie ist Energie und setzt Bewegung frei. Wichtig ist, dass das langfristige, übergeordnete Ziel für alle gleichermaßen interessant ist.“
Wenn Sie als Trainer merken, dass ein Spieler unmotiviert ist oder schlechte Leistungen bringt, sollten Sie sich zunächst fragen, was der Grund dafür ist:
„Der einfachste Weg ist natürlich, den Spieler aus dem Team zu entlassen. In manchen Fällen kann das auch passieren. Als Führungskraft eines Teams hat man in so einem Fall aber immer die Option, erst einmal nachzufragen: Oftmals stecken Ängste des Spielers dahinter, eine innere Blockade oder eine Rolle in der Gruppe, mit der er sich nicht identifizieren kann. Das sollte man erst einmal versuchen herauszufinden – und das geht wiederum über Kommunikation, in Einzelgesprächen. Aus diesem Grund ist es für Trainer so wichtig, den Kontakt zu den Spielern zu halten. Dann kann man auch gemeinsam versuchen, an der Situation zu arbeiten.“
Tipps für Trainer: So stärken Sie Ihre Mannschaft
Was können Sie als Trainer nun konkret tun, um das Mannschaftsgefühl bei Ihren Teammitgliedern zu stärken? Hier haben wir Ihnen die Handlungsempfehlungen aus dem Interview noch einmal zusammengefasst:
- Stellen Sie sich vor: Kommen Sie als Trainer neu in eine Mannschaft, ist es wichtig, dass Sie sich dem gesamten Team vorstellen und Ihr Interesse an der Mannschaft ausdrücken.
- Bringen Sie Ihre Mannschaft zusammen: Sorgen Sie für einen Rahmen, in dem sich Ihre gesamte Mannschaft wirklich kennenlernen kann. Organisieren Sie zum Beispiel eine gemeinsame Freizeit, einen Grillabend oder gehen Sie gemeinsam ins Kino. So schaffen Sie Gelegenheiten, bei denen sich die Mannschaft austauscht und privat besser kennenlernt.
- Vereinbaren Sie gemeinsame Ziele und Regeln: Es ist sehr wichtig, gemeinsam Werte, Regeln und Ziele zu vereinbaren, die alle Teammitglieder teilen. Setzen Sie sich gemeinsam zusammen und diskutieren Sie darüber, was den Spielern für das Team wichtig ist. Halten Sie die Ergebnisse schriftlich fest, zum Beispiel auf einem Board.
- Hören Sie den Spielern gut zu: Lernen Sie Ihre Mannschaft kennen und haben Sie für jeden Spieler ein offenes Ohr. Nur so können Sie Ängste und Probleme der Einzelnen frühzeitig erkennen und bei Bedarf handeln.
- Gehen Sie bei Problemen proaktiv auf die Spieler zu: Merken Sie, dass ein Spieler nicht seine gewohnte Leistung bringt oder ihn etwas bedrückt, gehen Sie auf ihn zu. Zeigen Sie ihm, dass Sie für ihn da sind, wenn er reden möchte.
- Teilen Sie auch Privates: Wenn ein Mannschaftsmitglied Probleme hat, geht es nicht immer um das Spiel oder die Mannschaft. Wichtig ist es deshalb, die Spieler auch als Menschen kennenzulernen und zu akzeptieren. Indem Sie auch Persönliches mit der Mannschaft teilen, können Sie echtes Vertrauen zueinander schaffen. Lassen Sie Bedenken und Ängste zu und sprechen Sie mit den Teammitgliedern auch dann, wenn sie privaten Sorgen bedrücken.
- Moderieren Sie, wenn Probleme zwischen den Spielern entstehen: Wenn es nötig ist, sollten Sie zwischen den Spielern moderieren können. Gehen Sie im offenen Gespräch auf alle Mannschaftsmitglieder ein und lassen Sie jeden zu Wort kommen.
Die Rolle der Teammitglieder
Auch die Teammitglieder einer Mannschaft können aktiv zu einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl beitragen, sagt Markus Flemming:
„Wichtig ist, dass die Spieler aktiv an Projekten mitarbeiten und auch ihre eigene Rolle im Team erkennen und verstehen. Denn in jedem Team gibt es verschiedene Rollen – das ist einfach so, egal ob im Büro oder bei einer Mannschaft. Daran sollte auch die Führungskraft mitarbeiten, indem sie die Spieler darüber aufklärt. Kann man sich als Spieler mit seiner Rolle und den gemeinsam Werten, Symbolen, Regeln und Zielen der Mannschaft identifizieren, hat man auch Spaß daran, an diesem gemeinsamen Strang zu ziehen. Man ist motiviert, sich für das Team einzusetzen.“
Geeignete Maßnahmen zum Teambuilding im Sport
Es gibt verschiedene, eigens für den Mannschaftssport entwickelte Teambuilding-Übungen, die Sie mit Ihrem Team durchführen können. Eine beispielhafte Übung des Fußballclubs FC Hansa können Sie im nachfolgenden Video ansehen.
Anstatt Fußball zu spielen, bekam das Team während des Trainingslagers die Aufgabe, innerhalb von 45 Minuten anhand einer Landkarte abwechselnd mit Rad oder zu Fuß einen Berg zu erklimmen. Der Hintergrund: Entscheidend war dafür die Kommunikation und Koordination der Spieler untereinander.
Teambuilding-Spiele für eine Sportmannschaft zu recherchieren, ist leicht. Schwierig kann es aber sein, ein großes Team erst einmal zur aktiven Beteiligung an der Übung zu motivieren, gibt Sportpsychologe Markus Flemming zu bedenken:
„Vor allem in großen Teams kann die Motivation, an solchen Maßnahmen teilzunehmen, gering sein und eine Herausforderung für den Trainer darstellen. Hier kann es aber helfen, zunächst mit extrinsischen Belohnungen zu arbeiten. Fühlen sich die Mitglieder in gewisser Weise verpflichtet teilzunehmen oder bekommen eine Form von Belohnung, kann das die Motivation steigern. Durch Moderation sollte der Trainer dann versuchen, daran anknüpfend eine intrinsische Motivation in den Teammitgliedern auszulösen, so dass sie sich aus eigener Initiative weiter einbringen möchten.“
Von extrinsischer Motivation spricht man, wenn der motivationale Antrieb durch einen Reiz von außen ausgelöst wird, wenn also zum Beispiel eine Belohnung wie Geld oder Anerkennung zur Motivation führt. Demgegenüber steht die intrinsische Motivation: die Motivation, die von innen heraus, aus eigenem Antrieb, entsteht.
Motivation im Sport fördern
Bei Fragen nach weiteren Tipps, um den Zusammenhalt in einem Team zu fördern, rät Markus Flemming Folgendes:
„Egal um was für ein Team es sich handelt, es ist wichtig zusammenzukommen, Mensch zu sein und Mensch sein zu lassen. Das sollte man nie vergessen. Damit ist gemeint, dass man zum Beispiel auch Persönliches teilt und Bedenken oder Ängste zulässt und darüber redet. Denn nur indem man beispielsweise über Situationen nachdenkt und spricht, die stressig oder belastend werden könnten, kann man dann zum Beispiel erkennen, dass man auch im schlimmsten Fall noch Ressourcen und Möglichkeiten hat, auch dann gemeinsam im Team weiter erfolgreich zu agieren. Denn jeder im Team, auch die Führungskraft, ist am Ende doch nur ein Mensch – und das sollten wir auch zulassen.“
Wir bedanken uns bei Markus Flemming herzlich für das ausführliche Interview.
3 Teambuilding-Spiele für Sportmannschaften
Teambuilding-Spiele im Sport lassen sich mit wenigen Mitteln umsetzen. Wir stellen Ihnen drei einfache Übungen vor.
Spiel 1: Stab ablegen
Sie benötigen lediglich einen langen Stab. Wenn gewünscht können Sie das Team in zwei Gruppen einteilen, die gegeneinander antreten.
So geht’s:
- Die Mitspieler stehen sich gegenüber und balancieren in der Mitte einen langen Stab.
- Jede Person berührt den Stab mit nur einem Finger.
- Ziel ist es, den Stab gemeinsam Richtung Boden zu senken.
- Dabei darf kein Finger den Stab verlassen.
- Gewinner ist die Gruppe, die ihren Stab am schnellsten zum Boden geführt hat.
Spiel 2: Reifen-Challenge
Bei diesem sportlichen Teambuilding-Spiel brauchen Sie einen Hula-Hoop-Reifen. Die Aufteilung in mehrere Gruppen ist ebenfalls möglich, um den Wettbewerbscharakter zu erhöhen.
So geht’s:
- Alle Mitspieler stehen im Kreis und fassen sich an den Händen.
- Zwischen zwei Personen hängen Sie den Reifen ein.
- Ziel ist es, dass der Reifen einmal durch den gesamten Kreis wandert.
- Dabei dürfen die Spieler ihre Hände nicht loslassen.
- Gewinner ist die Gruppe, die die Aufgabe am schnellsten gemeistert hat.
Spiel 3: Vierbeiniger Parcours
Für dieses Spiel bauen Sie im Vorfeld einen Hindernisparcours auf. Dabei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem benötigen Sie Springseile.
So geht’s:
- Die Spieler treten jeweils in Dreier-Teams an, um den Hindernisparcours zu bewältigen.
- Dabei sind sie an den Beinen zusammengebunden: Die Beine der mittleren Person werden jeweils an das innenliegende Bein der äußeren Personen gebunden.
- Nun gilt es, den Parcours schneller als die gegnerischen Teams zu bewältigen.
Teambuilding im Sport beginnt bei der Kleidung
Sie wollen das Gemeinschaftsgefühl Ihrer Mannschaft aktiv stärken? Zum Teamgeist beitragen kann auch ein einzigartiger Teamname oder ein ganz individuelles Mannschaftstrikot, ob im Fußball, Handball, Basketball oder Eishockey.
In unserem Magazin gibt es weitere spannende Informationen und Tipps, zum Beispiel über Leidenschaft und Teambuilding im Hobbyradsport, Mentales Training im Sport oder die Eishockey-Nationalmannschaft im Team-Check. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Bildnachweis: Titelbild: matimix/stock.adobe.com, Bild 2: Delcio/peopleimages.com/stock.adobe.com, Bild 3: owayo, Bild 4: Markus Flemming, Bild 5: KOTO/stock.adobe.com, Bild 6: wavebreak3/stock.adobe.com